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Vorteile von Windenergie: 7 Pro-Argumente

Wind ist eine der am häufigsten genutzten Energiequellen in Deutschland. Windkraft ist dabei sauber, erneuerbar und endlos vorhanden. Doch das sind bei weitem nicht alle Vorteile von Windenergie.

Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen deshalb insgesamt sieben Vorteile von Windenergie vor. Natürlich möchten wir Ihnen auch die Nachteile von Windkraft nicht vorenthalten, die es ebenfalls gibt. Diese finden Sie im verlinkten Artikel - doch nun erst einmal zu den Vorteilen.

1. Wind ist eine unbegrenzte Ressource

Wind ist eine erneuerbare Energiequelle. Er ist kostenlos, reichlich vorhanden, (fast) kontinuierlich verfügbar und wird uns von der Natur gegeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Tag oder Nacht haben - der Wind weht so gut wie immer. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Windkraftanlagen geschickt platziert werden (zum Beispiel im Gebirge oder Offshore).

Während die Kohle- und Ölvorräte des Planeten früher oder später aufgebraucht sein werden, wird der Wind noch immer über die Erde fegen. Selbst in ferner Zukunft, wenn es die Menschheit vielleicht schon gar nicht mehr gibt. Wenn es um die Vorteile von Windenergie geht, dann sollte dieses Argument stets als erstes erwähnt werden.

2. Sehr geringer Schadstoffausstoß

Wenn Windkraftanlagen erst einmal in Betrieb genommen wurden, ist quasi kein Schadstoffausstoß mehr vorhanden. Der Grund: Es kommen keine Verbrennungsmotoren zum Einsatz, wie es zum Beispiel in Kohlekraftwerken der Fall ist. Nach Inbetriebnahme dreht sich das Windrad friedlich im Wind.

Schadstoffe entstehen lediglich bei der Herstellung, bei der Wartung und beim Aufbau. Diese sind allerdings unabdingbar und werden bereits nach kurzer Zeit wieder von den Erträgen der Windkraftanlagen amortisiert. Alles in allem handelt es sich bei Windenergie um eine der saubersten Formen der Energiegewinnung mit einer positiven CO2-Bilanz.

Der kaum vorhandene Schadstoffausstoß sorgt übrigens auch dafür, dass in der Nähe von Windkraftanlagen dennoch Wohnflächen existieren können. Diese müssen zwar aufgrund der Geräuschentwicklung einen bestimmten Abstand halten, dieser muss allerdings nicht so groß sein wie bei Kohlekraftwerken.

3. Windenergie gut für rohstoffarme Länder

Länder wie Deutschland, die relativ arm an natürlichen Rohstoffen sind, müssten viel Strom importieren, wenn es keine erneuerbaren Energien gäbe. Statt auf teuren Import, setzt Deutschland allerdings lieber auf Windkraft- und Solaranlagen und verschafft sich somit einen enormen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber anderen Nationen.

Doch auch Nationen, die momentan noch über viele fossile Brennstoffe verfügen, müssen früher oder später auf erneuerbare Energien umsteigen. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Frage der Zeit.

4. Windkraftanlagen schaffen Arbeitsplätze

Die Schaffung von Arbeitsplätzen ist ebenfalls ein nicht unerheblicher Faktor beim Thema Windenergie. Am offensichtlichsten sind dabei die Jobs der Handwerker, die bei der Produktion, beim Aufbau und bei der Wartung zwingend benötigt werden.

Doch auch weitere Berufsfelder sind direkt oder indirekt mit der Windenergie verbunden. Biologen müssen beispielsweise vor dem Bau das Areal untersuchen und herausfinden, ob es bedrohte Tierarten oder seltene Pflanzen gibt, deren Heimat durch den Bau der Windkraftanlagen zerstört werden könnten. Des Weiteren müssen sich Juristen um Baugenehmigungen und um die Klärung rechtlicher Fragen kümmern. Wenn Windparks vor der Küste gebaut werden, dann kommen außerdem noch Reedereien mit ins Spiel.

Und hier kratzen wir nur an der Oberfläche: Direkt und indirekt sind zahlreiche Jobs und Berufsfelder mit Windkraftanlagen verbunden.

5. Wind stinkt nicht

Wer in der Nähe von einem Kohlekraftwerk wohnt, der kennt das Problem: Solche Anlagen können eine ziemliche Geruchsbelästigung darstellen. Windräder produzieren ebenfalls Strom, allerdings sind sie dabei geruchlos. Optisch kann man von Windrädern halten, was man möchte - die Nasen der Anwohner belästigen sie jedoch nicht.

6. Stetige Weiterentwicklung der Anlagen

Windkraftanlagen werden von Ingenieuren immer weiter verbessert. Die heutigen Windräder produzieren beispielsweise deutlich mehr Strom, als es noch vor 20 Jahren der Fall war. Oder ein noch extremeres Beispiel: Vergleichen Sie eine Windmühle von vor einigen hundert Jahren mit einem heutigen, hochmodernen Windrad. Man muss nicht studiert haben, um zu erkennen, dass das Windrad mehr Strom produziert. Wer weiß, welche Windräder uns in Zukunft zur Verfügung stehen werden?

Das heißt, dass im Laufe der Zeit auf deutlich weniger Platz deutlich mehr Strom erzeugt werden kann. Das steigert nicht nur die Effizienz der Windkraftanlagen, sondern macht sie gleichzeitig auch erschwinglicher.

Jedoch: Die Weiterentwicklung kostet ebenfalls Geld, weshalb man davon ausgehen kann, dass sich Kosten und Nutzen insgesamt gesehen neutralisieren.

7. Dauerhaftes Einkommen für Gemeinden

Wenn Windkraftanlagen auf dem Gelände von Gemeinden errichtet werden, dann erhalten diese Pachteinnahmen, solange die Windräder Strom produzieren. So hat im Endeffekt auch der Steuerzahler etwas davon.

Fazit: Vorteile von Windenergie

Windenergie ist eine grandiose Art der Energiegewinnung, die uns unser Planet kostenlos zur Verfügung stellt. Warum sollte man sie also nicht nutzen? Windenergie hat allerdings nicht nur Vorteile. Die Nachteile von Windenergie haben wir ebenfalls für Sie aufgelistet.

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