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Strommix in Deutschland – Zusammensetzung des Stroms

Der Strommarkt in Deutschland ist in Bewegung, und das nicht erst, seitdem verschiedene Vergleichsportale den Anbieterwechsel zum Kinderspiel machen. Für immer mehr Verbraucher ist neben den Kosten aber auch die Zusammensetzung des Stroms ein wesentliches Kriterium, an dem sie die Wahl des Anbieters festmachen.

Die derzeitige Zusammensetzung des Stroms

Der größte Teil dessen, was in deutschen Haushalten aus der Steckdose kommt, wird immer noch mit sogenannten fossilen Brennstoffen erzeugt. Etwa 25,5% des Stroms wurden im Jahr 2012 mit Braunkohle, 18,5% mit Steinkohle sowie 12% mit Erdgas erzeugt. Weil diese Ressourcen aber begrenzt sind, rücken die sogenannten erneuerbaren Energien immer stärker in den Fokus. 2012 hatten diese Energieträger einen Anteil von knapp 23% am gesamten Strommix. Dabei unterteilen sich verschiedene Arten der Stromgewinnung wie folgt auf: Etwa 8% Windenergie, 6% Biomasse, 3,5% Wasserkraft sowie 4,2% Photovoltaik (Solarstrom).

Strommix Deutschland

Die Nutzung der Windenergie erfolgt durch Windräder bzw. Windparks auf dem Land oder in der See (Offshore) und im Bereich Biomasse wird der Strom durch das Verbrennen natürlicher Rohstoffe (z. B. Holz) oder durch das Vergären biologischer Abfälle (z. B. Gülle) erzeugt. Die wohl bekannteste Methode, erneuerbaren Energien zu nutzen, ist die Photovoltaik, bei der das Sonnenlicht durch Solarzellen umgewandelt wird. Noch in den Kinderschuhen steckt dagegen die Nutzung von Wasserkraft zur Energieerzeugung. Die Energie des fallenden Wassers (Laufwasser), die Temperatur (Meereswärme) und sogar Ebbe und Flut (Gezeiten) ergaben 2012 die besagten 3,5%, wobei hier noch viel Luft nach oben ist.

Kernenergie immer noch auf Platz 3

Den dritten Rang nach den fossilen und den erneuerbaren Energien belegt in Deutschland die Kernenergie mit immerhin noch knapp 16%. Atomstrom ist aber seit je her – nicht zuletzt wegen Tschernobyl und Fukushima – sehr umstritten. Deswegen ist damit zu rechnen, dass sich dieser Anteil in den nächsten Jahren zugunsten der erneuerbaren Energien verschieben werden. Das Schlusslicht in puncto Stromanteil ging mit rund 5% an die Rubrik „Sonstige“. Dahinter verbergen sich vor allem experimentelle oder exotische Methoden der Stromerzeugung, die dann zum Beispiel durch Müllverbrennungsanlagen, private Heizkraftwerke oder Salinitäts-Gradienten-Kraftwerke erfolgt.

Ein Blick in die Zukunft

Für die nächsten Jahre kann damit gerechnet werden, dass sich die Zusammensetzung des Stroms in Deutschland weiter verschiebt. Der Anteil der begrenzten Ressourcen wie Kohle oder Gas und auch die umstrittene Kernenergie werden mehr und mehr alternativen Energieträgern Platz machen. Prognosen sprechen davon, dass bis 2050 die Photovoltaik die Nase deutlich vorn haben wird, dicht gefolgt von Windenergie auf dem Festland und auf See. Es folgen Biogas, Erdwärme und Wasserkraft, sodass die fossilen Brennstoffe dann keine Rolle mehr spielen.

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