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Vorteile von Wasserkraft: 8 Pro-Argumente

Die Wasserkraft ist eine der ersten Energiequellen, die sich der Mensch in seiner Geschichte zunutze gemacht hat. Aufgrund ihrer Einfachheit ist es nicht verwunderlich, dass es zahlreiche Vorteile von Wasserkraft gibt, die für die Verwendung als Energiequelle sprechen.

In Wasserkraftanlagen wird die Bewegungsenergie von Fließgewässern in elektrischen Strom umgewandelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein kleines Wasserrad oder einen riesigen Stausee handelt.

Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen insgesamt acht Vorteile von Wasserkraft vorstellen. Wenn Sie sich eher für die Nachteile von Wasserkraft interessieren, klicken Sie einfach auf den blau unterlegten Link.

1. Wasserkraft ist unbegrenzt verfügbar

Wasserkraft ist eine unbegrenzte Ressource, die uns selbst dann noch zur Verfügung stehen wird, wenn alle fossilen Brennstoffe dieses Planeten bereits verbraucht wurden.

Zwar können kleinere Bäche austrocknen, große Flüsse fließen jedoch auch in extremsten Dürreperioden immer weiter. Physikalisch gesehen kann die Erde zudem kein Wasser verlieren - lediglich die weltweite Verteilung kann sich ändern. Ein Beispiel gefällig? Während heutige Wüsten und Gebirge vor vielen Millionen von Jahren unter Wasser standen, lagen die heutigen Meere zu dieser Zeit teilweise brach.

Bei Hydroenergie handelt es sich übrigens nicht nur um eine unbegrenzt verfügbare, sondern auch um eine kostenlose Ressource. Sie gehört zu den Grundpfeilern der erneuerbaren Energien.

2. Schonung begrenzter Ressourcen

Durch den Einsatz von Wasserkraft werden begrenzte Ressourcen - wie zum Beispiel Erdgas oder Öl - geschont. Je mehr erneuerbare Energiequellen prozentual gesehen von uns genutzt werden, desto eher schonen wir begrenzt zur Verfügung stehende Ressourcen. Wir sollten also zusehen, dass der Anteil an Strom, der mithilfe erneuerbarer Energiequellen produziert wird, stetig steigt.

3. Fließgewässer machen unabhängig

Nationen, denen zahlreiche Fließgewässer zur Verfügung stehen, haben einen großen Vorteil gegenüber Ländern, die hauptsächlich aus wasserleeren Wüsten bestehen. Fließgewässer machen unabhängig von fossilen Brennstoffen - insbesondere in Kombination mit Windenergie und Solarenergie. In Deutschland verfügen wir glücklicherweise über zahlreiche Fließgewässer, weshalb wir uns diesbezüglich keine Sorgen machen müssen.

4. Geringer Schadstoffausstoß

Wenn Wasserkraftanlagen erst einmal gebaut wurden, produzieren sie nur noch sehr geringe Mengen an Schadstoffen und weisen somit eine positive CO2-Bilanz auf. Der große Vorteil ist hierbei die Möglichkeit zur Nutzung der Bewegungsenergie der Fließgewässer. Während in Kraftwerken für fossile Brennstoffe Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen, die die Umwelt verpesten, dient in Wasserkraftanlagen das saubere, fließende Wasser als treibende Kraft.

Prinzipiell kommt es nur auf indirektem Wege zum Ausstoß von Schadstoffen - beispielsweise durch Wartungsarbeiten oder durch das Ersetzen von wartungsbedürftigen Komponenten in der Wasserkraftanlage.

5. Funktion als Hochwasserschutz

Wenn Wasserkraftwerke eine gewisse Größe aufweisen, bieten sie den Anwohnern in einem bestimmten Rahmen Kontrolle über die Naturgewalten. Unterlieger können beispielsweise mithilfe von Stauseen vor Hochwasser geschützt werden. Hierbei kommt es natürlich immer auf das Ausmaß der Naturkatastrophe an.

6. Funktion als Trinkwasserspeicher

Gestautes Wasser, das später von Wasserkraftwerken zur Energiegewinnung verwendet wird, kann zuvor als Trinkwasserreservoir genutzt werden.

Diese Möglichkeit ist insbesondere für solche Länder interessant, in denen es in regelmäßigen Abständen zu Dürreperioden kommt. In Deutschland haben wir dieses Problem eher weniger. Nichtsdestotrotz kann es nicht schaden, für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

7. Fließgewässer liefern konstant Energie

Große Fließgewässer weisen im Gegensatz zu Wind oder Sonnenstrahlung kaum Schwankungen auf. Das Wasser fließt - dabei spielt es keine Rolle, ob gerade Nacht ist oder der Wind stark oder schwach weht. Lediglich während Dürreperioden kann sich das Volumen des Fließgewässers ändern.

8. Günstiger Betrieb

Zugegeben: Der Bau von großen Wasserkraftanlagen ist mit hohen Kosten verbunden. Wenn das Kraftwerk jedoch einmal steht, handelt es sich um eine sehr kostengünstige Energiequelle. Zudem sind Wasserkraftanlagen sehr langlebig und rentieren sich über viele Jahrzehnte hinweg.

Fazit: Vorteile von Wasserkraft

Wie Sie sehen können, dient Wasserkraft nicht nur zum Zweck der Energiegewinnung, sondern weist auch abseits davon einige wichtige Vorteile auf. Wenn Sie zudem die andere Seite der Medaille kennenlernen möchten, legen wir Ihnen unseren Artikel über Nachteile von Wasserkraft ans Herz.

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