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Aus für Braunkohle-Kraftwerke – Netzentgelte steigen

04.11.2015 – Braunkohle-Kraftwerke, die als besonders umweltschädlich gelten, sollen nach einem Beschluss der Bundesregierung endgültig abgeschaltet werden. Das geht mit einem Anstieg der Netzentgelte einher, die sämtliche Verbraucher bezahlen müssen.

Die Bundesregierung sieht die bis 2020 gesetzten Klimaziele in Gefahr. Bis 2020 möchte Deutschland den nationalen CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 senken. Um die deutschen Ziele doch noch erreichen zu können, wurde daher das Aus für mehrere alte Braunkohle-Meiler beschlossen, die als besonders umweltschädlich gelten. Die betreffenden Kraftwerke sollen allerdings noch mehrere Jahre als Reserve dienen, bevor sie sukzessive endgültig abgeschaltet werden. Für dieses Vorgehen sollen die Betreiber der Kraftwerke (Mibrag, RWE und Vattenfall) jährlich rund 230 Millionen Euro erhalten. Über sieben Jahre hinweg addieren sich die Gesamtkosten entsprechend auf etwa 1,61 Milliarden Euro.

Dieser Schritt geht mit einer Erhöhung der Netzentgelte einher, die letztlich alle Verbraucher zahlen. Folglich ist mit einem Anstieg der Stromkosten auch für private Verbraucher zu rechnen. Allerdings fällt dieser vergleichsweise moderat aus. So wird sich der Strompreis voraussichtlich um 0,05 Cent pro Kilowattstunde erhöhen, was einer zusätzlichen finanziellen Belastung von einigen Euro bedeuten dürfte. Dass die EEG-Umlage 2016 auf ein neues Rekordniveau steigen wird, ist schon seit Mitte Oktober klar. Für das kommende Jahr müssen Verbraucher daher voraussichtlich mit steigenden Strompreisen rechnen.

Kritik gegenüber der Entscheidung des Bundeskabinetts kam von Greenpeace sowie der Umweltorganisation BUND. Die Kritik bezog sich in erster Linie darauf, dass die Stromkonzerne bei dem Deal zu gut wegkommen und Geld für Kraftwerke kassieren würden, die sowieso vom Netz genommen werden sollten. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wies den Vorwurf strikt zurück.

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