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EU: Verwirrende Energielabels sollen angepasst werden

03.04.2017 – Seit vielen Jahren helfen die Energiekennzeichen von Elektrogeräten Verbrauchern bei ihrer Kaufentscheidung. Nach dem Willen der EU sollen die entsprechenden Energielabels nun noch weiter vereinfacht werden. Die verbesserten Energie-Labes sollen dabei helfen, den Energieverbrauch innerhalb der Europäischen Union weiter zu drosseln.

Verwirrende Energielabels sollen laut EU bald angepasst werden

Energieeffizienzklassen: die bisherige Regelung

Seit gut zwei Jahrzehnten werden auf dem europäische Energielabel die Energieeffizienzklassen der jeweiligen Elektrogeräte angegeben. Diese dienen Verbrauchern als Richtlinie, um den Energieverbrauch der Geräte abschätzen zu können. Durch die Entwicklung energieeffizienterer Technologien hat sich die Skala der Energieeffizienzklassen in den letzten Jahren jedoch leicht verändert. Heute reicht diese von G bis A+++, wobei Geräte mit der Kennzeichnung G am meisten Energie verbrauchen und Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++ am wenigsten.

Verwirrende Kennzeichnung soll abgeschafft werden

Das Problem, das mit dieser Einteilung der Energieeffizienzklassen einhergeht, liegt auf der Hand: Sie können durchaus zu Verwirrung führen. Dabei war die Einteilung der Energieeffizienzklassen ursprünglich deutlich einfacher. Als die Skala noch von G bis A reichte, konnten Verbraucher den Energieverbrauch problemlos einschätzen. Mittlerweile suggeriert eine Energieeffizienzklasse von „A“ jedoch hervorragende Energieeigenschaften, während es tatsächlich noch deutlich stromsparendere Geräte auf dem Markt gibt. Diese sind entsprechend mit „A+“, „A++“ und „A+++“ gekennzeichnet.

So soll die neue Kennzeichnung aussehen

Grund genug für die EU die bisherige Kennzeichnung in Frage zu stellen und zu überdenken. Nun haben sich Europaparlament und EU-Staaten darauf geeinigt, dass das aktuell gültige Energielabel überarbeitet werden soll. Die neue Kennzeichnung sieht vor, dass die verwirrenden Klassen „A+“, „A++“ und „A+++“ komplett aus dem Energielabel verschwinden. Stattdessen sollen sämtliche elektronischen Geräte wieder in der ursprünglich angedachten Form, sprich von G bis A, gekennzeichnet werden.

Vorteile der neuen Regelung im Überblick

Die Einführung dieser neuen Regelung soll sich nach Hoffnung der EU schnell positiv bemerkbar machen. So gehen die EU-Staaten davon aus, dass

  • Verbraucher den tatsächlichen Energieverbrauch von Elektrogeräten mit Hilfe der neuen Kennzeichnung noch besser einschätzen können.
  • sich die neue Kennzeichnung schnell in sinkenden Energiekosten niederschlägt. Pro Jahr könnten Privathaushalte rund 500 Euro sparen.
  • auch Händler von der Umstellung auf die neue Kennzeichnung profitieren. Gerechnet wird mit einem zusätzlichen Umsatz im oberen zweistelligen Milliardenbereich.
  • sich der erhoffte effizientere Umgang mit den Energieressourcen positiv auf das Klima auswirkt.

Wann kommen die neuen Energielabels?

Bis die neuen Energielabels europaweit eingeführt worden sind, dürfte noch einige Zeit vergehen. Zunächst müssen EU-Parlament und Mitgliedsstaaten den Beschluss noch formal billigen. Bis die Entscheidung zu den neuen Energielabels dann in Kraft tritt, sollen weitere 15 Monate vergehen.

Strom sparen: Blick auf Energielabel ist nur der erste Schritt

Keine Frage: Wer neue Elektrogeräte kauft, sollte unbedingt einen Blick auf die Energieeffizienzklasse werfen. Langfristig lässt sich mit besonders energieeffizienten Geräten durchaus einiges an Strom einsparen. Doch energieeffiziente Geräte sind nur der erste Schritt auf dem Weg hin zu einer dauerhaft niedrigen Stromrechnung. Ein immenses Sparpotenzial bietet auch ein Tarifvergleich mit anschließendem Anbieterwechsel. Das gilt insbesondere für Verbraucher, die nach wie vor von ihrem Grundversorger Strom beziehen. Darüber hinaus gibt es im Haushalt eine ganze Reihe von Möglichkeiten Energie einzusparen. Mit welchen Energiespartipps Sie sparen können, erfahren Sie hier.

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